Aus der Geschichte - WOLFENHAUSEN

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K.G.W.

Wolfenhausen - Aus der Geschichte


1194
Ersterwähnung, Übertragung des Kirchspiels Münster (mit Wolfenhausen) durch den Bischof von Worms an das Kloster Arnstein a. d.
Lahn. Wolfenhausen liegt im Herrschaftsbereich der Grafen von Nassau und Diez.

1366
Übernahme der Zent Aumenau, zu der Wolfenhausen gehörte, durch die Herren von Runkel.

1596
Arnstein tauscht mit Runkel sein Eigentum im Kirchspiel, Runkel verdrängt somit alle fremden Ansprüche und besitzt bis 1806 die
unumschränkte Landesherrschaft.

1617
Wolfenhausen zählt 45 Familien
(ca. 220 Einwohner).

1618-1648

Dreißigjähriger Krieg. Auf den nahegelegenen Heerstraßen ziehen Truppen aus halb
Europa einher. Verwüstungen, Einquartierungen, Zerstörungen sind die Folge, die Menschen werden geschunden, der Wolfenhäuser Bürgermeister wird erstochen.

1636
Nur noch 14 Familien leben im Dorf.

1691
Trennung von Mutterkirche und Schule in Münster.

1752-1754 Bau der Kirche.

1766
Auswanderung von 42 Bürgern ins Russische Reich als Folge der allgem. ländlichen Armut.



1802
Gefangennnahme des Schinderhannes im Gemarkungsgebiet. Bei der Festnahme des
„Spitzbuben“ wusste man aber noch nicht, wen man geschnappt hatte.

1820
Wolfenhausen hat in 100 Haushalten 568 Einwohner.

1838
Durch die Bildung der Gemarkung Langhecke muss Wolfenhausen Flächen abgeben. Die Gemarkungsgröße schrumpft auf heute noch gültige 554 ha (davon 196 ha Wald einschl. fürstl. wiedischem Wald).

1843
732 Menschen in 181 Familien wohnen in 121 Häusern.

1866
Wolfenhausen wird preußisch: Preußen annektiert das Herzogtum Nassau.

2. Hälfte 19. Jh.
Herausbildung der Indrustriegemeinde Wolfenhausen.  

1875
Mit 887 Einwohnern zählt Wolfenhausen zu den größten
Dörfern im Oberlahnkreis.

1906
Einwohnerzahl erstmals über 1.000.

1921
Strom und fließend Wasser für das Dorf.

1933
Der Nationalsozialismus setzt sich auch in Wolfenhausen
fest.

1945-1946
April - Juli: Dreimonatige „Besatzungszeit“ durch die Amerikaner.
Über 300 Heimatvertriebene und Flüchtlinge kommen ins Dorf.

50er u. 60er Jahre
Wolfenhausen ist die größte Industriegemeinde der
weiteren Umgebung.

1971
Eingemeindung nach Weilmünster

80er Jahre
Aufnahme von Einzelgebäuden und Ensembles des historischen Ortskerns in die hessische Denkmäler-Topographie (Denkmalschutz).

1994
„800. Geburtstag“.
Der rund 1100 Einwohner zählende Ort blickt, Tra
dition und Geschichtsbewußtsein im Rücken, in die Zukunft.

24.10.1994
Gründung des Kultur- und Geschichtsvereins Wolfenhausen (KGW).

 
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